Nara: Japan’s first capital city (part 3)

February 24th, Nara. If you ever go to Japan, make sure you visit Nara. It was the best and most fun and surreal out of all the day trips we did. Although it’s a popular tourist destination, it is a very calm and peaceful place and simply perfect to wander around and spend a relaxing day.

When we got off the train (it was a 45 minutes train ride from Kyoto), we decided to get some coffee first and sat down in a Starbucks at the (surprisingly very quiet) train station. Why I’m telling you this? Because there we got a lovely welcome surprise that (you can call me weird) I have still kept and placed on my desk!

24. Februar, Nara. Wenn ihr jemals nach Japan kommt, besucht Nara. Es war der beste, lustigste und surrealste Tagesausflug von allen, die wir in diesen zwei Wochen in Japan gemacht haben. Obwohl es eine beliebte Touristendestination ist, ist es ein sehr ruhiger und friedlicher Ort und einfach perfekt, um einen entspannten Tag zu verbringen. 

Nachdem wir in Nara angekommen sind (ca. 45 Minuten von Kyoto entfernt), entschieden wir uns zuerst einmal einen Kaffee zu trinken und haben uns in einen Starbucks am Bahnhof gesetzt. Wieso ich euch das sage? Weil wir dort auch gleich ein schönes Willkommen bekommen haben, welches (ihr könnt mich komisch nennen) ich behalten habe und jetzt auf meinem Schreibtisch einen Platz gefunden hat!

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Our walk started off on a main road, which for some reason was just not busy or crowded or even loud at all. We walked around the city for a bit into the direction of Nara Park.

Unser Spaziergang begann entlang einer Hauptstraße, die aus irgendeinem Grund überhaupt nicht überfüllt oder sogar laut war. Wir sind dann einfach ein wenig in der Stadt herumspaziert – in Richtung Nara Park. 

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As we got closer to the park, I couldn’t believe my eyes. Back home in Vienna you do get to see a deer on the cemetery every now and then but they’re usually afraid of people and you only see a fleeting glimpse of them running away. This is what we grow up with, isn’t it? With the image of shy deer. Not so in Nara. I present to you: my favourite animals from now on.

Als wir uns dem Park näherten, konnte ich meinen Augen kaum glauben. Zuhause in Wien sieht man vielleicht ab und zu ein Reh am Friedhof, aber sie sind normalerweise sehr scheu und man bekommt sie nur für einen flüchtigen Moment, beim Davonrennen, zu sehen. Mit dieser Überzeugung wachsen wir eigentlich ja alle auf, oder? Mit dem Bild von scheuen Rehen. Nicht in Nara. Ich stelle euch nun meine Lieblingstiere vor.

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At first, as the park is really big, we thought that these deer only stay within the park area. But no, they seem to like hanging around the whole town, actually!

Wir dachten zuerst – da der Park so riesig ist -, dass die Rehe nur innerhalb des Parkgebiets bleiben. Aber nein, sie scheinen auch ziemlich gern in der Stadt abzuhängen!

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These ones – believe it or not – actually know how to open the door to the shop (you have to press a button for the door to open). It was hilarious to watch – you can actually see it in one of my stories on instagram, if you’re interested.

Diese hier – man glaubt es kaum – wissen sogar wie man die Tür zum Restaurant aufmacht (man muss einen Knopf drücken, damit sich die Tür öffnet)! Es war wirklich lustig das mitanzusehen – ihr könnt es in einen meiner instagram stories sehen, falls ihr interessiert seid. 

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Another important and stunning thing to see in Nara is The Great Buddha Hall (Todai-ji). The Nandaimon gate as a starting point before the actual temple is already a sight to behold. It is crazy how old it looks. I don’t think I’ve ever seen something impressive like this. Walking inside The Great Buddha Hall itself is amazing but also kind of intimidating when you’re aware of the fact that you’re inside the world’s largest wooden building. 

Eine weitere, wichtige und unglaubliche Sache, die man in Nara sehen sollte ist der Todai-ji Tempel. Das Nandaimon-Tor ist der Anfang des Weges zum eigentlichen Tempel und ist ein unglaublicher Anblick. Es ist verrückt, wie alt es aussieht. Ich denke nicht, dass ich jemals so etwas Beeindruckendes gesehen habe. In der eigentlichen Haupthalle des Tempels zu stehen ist unglaublich, aber auch irgendwie einschüchternd, wenn man weiß, dass man sich im größten hölzernen Gebäude der Welt befindet.

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Once you enter the hall, you’re standing in front of one of Japan’s largest bronze statues of Buddha. I tried so badly to take a picture that shows the unbelievable size of this statue, but failed. I don’t think there’s any way to realise how big it is unless you see it yourself and stand in front of it. The statue is 15 metres tall (49 feet) and weighs 500 tonnes. I actually also read that building this statue used up a lot of Japan’s bronze supply in the 700s. 

Maybe it would help to get an idea of the statue’s size, if I told you that its open hand alone is as tall as a human being? 

Interesting fact: There’s a wooden pillar in the hall with a hole at the bottom. The hole is apparently as big as the Buddha statue’s nostril. Those who can squeeze through will achieve enlightenment in their next life. It’s a popular attraction there!

Sobald man die Halle betritt, steht man vor einer der größten Bronze Buddha-Statuen Japans. Ich habe so sehr versucht, ein Foto davon zu machen, das die unfassbare Größe der Statue zeigt, aber bin gescheitert. Ich glaube nicht, dass es möglich ist zu verstehen, wie groß sie wirklich ist, solange man sie nicht selbst sieht und davor steht. Die Statue ist 15 Meter hoch und wiegt ganze 500 Tonnen. Ich habe außerdem auch gelesen, dass der Bau dieser Statue sehr viel von Japans Bronze-Produktion in den Jahren um 700 eingenommen hat. 

Vielleicht würde es helfen, sich ein Bild von der Größe zu machen, wenn ich euch sagen, würde, dass die offene Hand allein die Größe eines Menschen hat?

Interessant zu wissen: Es gibt in der Halle eine hölzerne Säule, die ein Loch hat. Dieses ist angeblich so groß wie das Nasenloch der Buddha-Statue. Man sagt, dass diejenigen, die sich durch dieses durchquetschen können, in ihrem nächsten Leben die Erleuchtung bekommen werden. Es ist eine sehr beliebte Attraktion dort!

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On the way out, we passed a few souvenir stands but what stood out to us most was a coin press machine. No one was using it, so we decided to have a look at it. We couldn’t understand why people were showing no interest (until we started to use and it made noise) in it at all. It’s the best souvenir we got throughout our whole Japan trip! It has the Great Buddha Hall, my name and the exact date of our Nara trip on it! 

Auf dem Weg hinaus, gingen wir an ein paar Souvenir-Ständen vorbei, aber was unsere Aufmerksamkeit bekommen hat, war eine Münzenpräger-Maschine. Keiner benutzte sie, also entschieden wir uns diese mal genauer anzusehen. Wir konnten nicht verstehen, wieso die Menschen dort überhaupt kein Interesse daran zeigten (bis wir begonnen haben sie zu benutzten und sie laute Geräusche beim Münzprägen machte). Es ist das beste Souvenir, das wir während unserer ganzen Japan-Reise gekauft haben! Auf der Münze ist der Todai-ji Tempel, mein Name und das genaue Datum unseres Nara-Besuchs abgebildet! 

After this surreal historical and cultural experience, we first went to get some food and afterwards walked around the park some more, where we got to see many more deer and shrines. Nara’s deer (around 1,200 deer) are considered the messengers of the gods and have not only become the symbol of the city but also a national treasure. They are very tame – my boyfriend was just stroking them while passing by. There are also stands everywhere selling crackers. You really have to make sure that the deer don’t see you buying them – if they do, they’ll come right up to you (and not just one but loads of them at once!). I know people also say that they can be aggressive but I haven’t seen much of that, to be honest. I have seen them nudging people if they wanted crackers and also going in people’s bags looking for them. 

One more thing, THEY BOW! I’ve managed to record plenty of videos with my boyfriend bowing and them just bowing back at him. It’s crazy. We did feel bad sometimes, though, as we knew they must have been expecting to get crackers for bowing! 

Nach dieser unglaublichen historischen und kulturellen Erfahrung, haben wir zuerst etwas gegessen und danach noch den Nara Park etwas weiter erkundet, wo wir viele weitere Rehe und Tempel zu sehen bekommen haben. Naras Rehe (ca. 1.200) werden als Botenträger der Götter gesehen und wurden nicht nur zum Symbol der Stadt, sondern auch zum nationalen Heiligtum. Sie sind sehr friedlich – mein Freund hat sie auch einfach immer wieder beim Vorbeigehen gestreichelt. Es gibt dort auch kleine Stände, die Cracker verkaufen. Man muss aber aufpassen, dass sie nicht sehen, dass man Cracker kauft – wenn sie davon Wind bekommen, kommen sie sofort näher (und nicht nur ein Reh, sondern gleich mehrere auf einmal!). Ich weiß, dass auch gesagt wird, dass sie aggressiv sein können, aber ich hab davon nicht viel gesehen, um ehrlich zu sein. Ich habe nur gesehen, wie sie manche Menschen angestupst haben, wenn sie Kekse wollten und auch in ihren Taschen danach gesucht haben. 

Eine Sache noch: SIE VERBEUGEN SICH! Ich habe es geschafft, einige Videos zu machen, die zeigen, wie sich mein Freund vor ihnen verbeugt und diese die Geste auch wirklich zurückerwidern! Es war echt verrückt. Wir hatten aber doch manchmal auch ein schlechtes Gewissen, weil wir wussten, dass sie dadurch wahrscheinlich auch Kekse erwartet haben!

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Before heading back to Kyoto, we sat down in a park near a pond and just relaxed for a bit. 

Bevor wir uns auf den Weg zurück nach Kyoto gemacht haben, haben wir uns in einen Park in der Nähe eines Teiches gesetzt und einfach mal für eine Weile den Tag ausklingen lassen. 

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It seems weird to write such a short blogpost on Nara as it was one of our absolute best and surreal days in Japan, it was so enjoyable. But I couldn’t wait to share this with you and I think the photos speak for themselves! If you ever go to Japan, make sure you don’t leave out this place. You won’t regret it. 

Thanks again for reading! The day after our trip to Nara, we dedicated to the beautiful Miyajima island and Hiroshima, so this is what I will be telling you about next! Hope to see you back here soon! 

Es ist irgendwie komisch, einen so kurzen Post über Nara zu schreiben, weil es einer der absolut besten und surrealsten Tage in Japan war – es hat wirklich viel Spaß gemacht. Aber ich konnte nicht länger erwarten, euch davon zu erzählen und ich denke, die Fotos sprechen soundso für sich! Wenn ihr jemals nach Japan kommt, lasst diesen Ort nicht aus. Ihr werdet es nicht bereuen. 

Danke nochmal fürs Lesen! Den Tag nach unserem Nara-Ausflug haben wir der wunderschönen Miyajima-Insel und Hiroshima gewidmet, also wird auch der nächste Post darüber sein! Bis bald! 

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15 thoughts on “Nara: Japan’s first capital city (part 3)

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