Japan: 5 days in Tokyo (part I)

I’ve never missed a place I have travelled to so much before. Japan, you won me over in no time. 

Ich habe noch nie einen Ort, an den ich gereist bin, so sehr vermisst. Japan, du hast mich im Handumdrehen für dich gewonnen.

 

The last few weeks leading up to our Japan trip and I’ve never felt so scared before. I’m scared of flying although I don’t mind shorter flights. Up until our trip, my longest flights lasted 2 hours and 10 minutes to London, and back. Soon I would be sat on one of those huge airplanes with three rows, meals and TV screens. 12 hours non-stop. My herbal calming tablets are waiting for me in my bag.

February 16th, 7:30am in Tokyo. I survived. I watched “The Shape of Water”, “Three Billboards outside Ebbing Missouri” and a Sam Smith concert, drank wine and watched our journey on the screen with disbelief realising I’ve made it to the other side of the world. While my boyfriend and I were waiting for our suitcases, tired but excited, my family was about to go to bed. Weird. 

Die letzten paar Wochen vor unserer Japan-Reise und ich hatte noch nie so viel Angst wie jetzt. Manchmal habe ich Angst vor dem Fliegen, obwohl ich nichts gegen kürzere Flüge einzuwenden habe. Bis zu unserer Reise, haben meine längsten Flüge 2 Stunden und 10 Minuten gedauert – nach London und zurück. Bald sitze ich in einem dieser riesigen Flugzeuge mit drei Reihen, inkludierten Mahlzeiten und Bildschirmen. 12 Stunden non-stop. Meine Kräuter-Beruhigungstabletten warten schon auf mich in meiner Tasche. 

16. Februar, 7:30 in Tokio. Ich habe überlebt. Ich habe “The Shape of Water”, “Three Billboards outside Ebbing Missouri” und ein Sam Smith Konzert geschaut, Wein getrunken und unseren Flug fassunglos auf dem Bildschirm beobachtet, als ich realisiert hatte, dass ich es auf die andere Seite der Welt geschafft habe. Während mein Freund und ich auf unsere Koffer warteten – müde, aber aufgeregt – ging meine Familie schlafen. Komisch.

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One of the first things that seemed so odd and new to me while walking around Tokyo the first day was the amount of chaotic telephone lines that fill every side street. While we in Europe have enough space in our cities, Tokyo struggles for space, building the tiniest buildings to fit between two already standing ones and has to try and connect every household to a telephone line. But for some weird reason, despite over 9 million people living there, it often felt quieter than Vienna with its 1,7 million people.

On our first day we didn’t get to do much. We had lunch, walked to Ueno park, which  you can see on the photo below, explored Akihabara district a little bit before we could finally check into our hotel. Once we got into our room at around 3pm, we fell asleep instantly, woke up at 7pm only to go back to sleep until the next morning. We slept 18 hours in total!

Eines der ersten Dinge, die für mich so eigenartig und neu erschien während wir an unserem ersten Tag durch Tokio spaziert sind, war die Menge an chaotisch-hängenden Telefonlinien, die jede Seitenstraße füllten. Während wir in Europa genug Platz haben in unseren Städten, kämpft Tokio um jede Ecke, baut die kleinsten Gebäude, um sie zwischen zwei schon bestehende stellen zu können und muss versuchen jeden Haushalt mit Telefonlinien zu verbinden. Aber aus irgendeinem Grund, trotz über 9 Millionen Einwohnern, hat es sich oft sogar leiser angefühlt als Wien mit seinen 1,7 Millionen Menschen. 

Wir haben nicht geschafft all zu viel zu machen an unserem ersten Tag. Wir hatten ein kleines Mittagessen, spazierten durch den Ueno Park, den ihr auf dem Foto sehen könnt, entdeckten den Akihabara Bezirk ein wenig, bevor wir endlich in unser Hotel einchecken konnten. Als wir um 15 Uhr in unser Zimmer kamen, sind wir sofort eingeschlafen und um 19 Uhr aufgewacht, nur um wieder erneut einzuschlafen bis zum nächsten Morgen. Wir haben insgesamt 18 Stunden geschlafen!

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February 17th, Tokyo. As you can imagine, we didn’t manage to talk about what we would like to do the night before, so we simply let our legs decide where they’d take us that day. And we ended up doing a lot! We started walking through Akihabara (famous for its fan culture evolving anime – I have never seen a place that colourful!) all the way to Asakusa district where the beautiful, and Tokyo’s oldest temple, Senso-ji is located. I was fascinated by the many people there wearing Kimonos. In Tokyo you mainly find them in places near shrines. 

17. Februar, Tokio. Wir ihr euch schon denken könnt, haben wir es den Abend davor nicht mehr geschafft, uns zu überlegen, was wir am nächsten Tag machen wollten. Also haben wir unseren Füßen erlaubt zu entscheiden, wo sie uns an diesem Samstag hintragen würden. Und wir haben schlussendlich viel gemacht! Wir haben damit begonnen Akihabara zu erkunden (berühmt für seine Fan-Kultur rund um Anime-Serien, zum Beispiel – Ich habe noch nie so einen bunten Ort gesehen!) und gingen von dort nach Asakusa, wo sich der wunderschöne und Tokio’s ältester Tempel Senso-ji befindet. Ich war fasziniert von den vielen Kimono-tragenden Menschen. In Tokio findet man sie hauptsächlich in der Nähe von Tempeln. 

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Bow twice, clap twice, then bow once more. We decided to try the Japanese way of praying in shrines, too. The bow shows respect, the clapping is to say you have arrived and you’re trying to get the God’s attention and the bow at the end is to say thank you. You can also ring the bell to attract the attention, instead.

Afterwards we found a nice spot to relax near the river with a view on the Skytree tower. It was nice to sit down for a little bit as our feet definitely needed a rest. The walk from our hotel all the way to the Asakusa shrine took us more than an hour. From the riverside, we figured we can’t be that far from the tower so started to slowly make our way towards it.

Zwei Mal verbeugen, zweimal klatschen, und nochmal verbeugen. Wir wollten die japanische Art zu beten auch versuchen. Die Verbeugung zeigt von Respekt, das Klatschen soll zeigen, dass du angekommen bist und die Aufmerksamkeit von Gott suchst und die Verbeugung zum Schluss ist ein Dankeschön und eine Verabschiedung zugleich.

Nach dem Tempelbesuch haben wir einen angenehmen Ort beim Fluss gefunden, um sich etwas auszuruhen – mit dem Blick auf den Skytree Tower. Es war schön sich mal kurz hinsetzen zu können, da unsere Füße definitiv eine Pause brauchten. Der Spaziergang von unserem Hotel bis zum Tempel dauerte mehr als eine Stunde. Von unserem Erholungsplatz nahmen wir an, dass wir nicht mehr weit entfernt vom Skytree Tower sein konnten und haben uns langsam auf den Weg dorthin gemacht. 

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Asakusa actually was one of my favourite districts in Tokyo because it felt so rich in Japanese culture, too.

Asakusa war übrigens einer meiner Lieblingsbezirke in Tokio, weil es sich auch so reich an japanischer Kultur anfühlte. 

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From Skytree and the shopping centre there we walked to the famous Tokyo Tower, and it is way bigger than it looks! In the evening we made it to Rainbow Bridge and took some really nice pictures of lit up Tokyo – it was freezing though that night! So all we did was take photos, admire the view and then quickly run back to the train station to warm up a bit.

Vom Skytree Tower und dem dazugehörigen Einkaufszentrum gingen wir weiter zum berühmten Tokyo Tower, und er war viel größer, als er aussieht! Am Abend haben wir es noch zur “Regenbogenbrücke” geschafft und tolle Fotos vom leuchtenden Tokio gemacht – es war aber eisig kalt und windig in dieser Nacht! Also haben wir nur ein paar Fotos geschossen, die Aussicht genossen und dann schnell zurück zum Bahnhof gelaufen, um uns zu wärmen. 

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How my feet were doing after this long day? Dead. But it was definitely worth the suffering! 

Wie es meinen Füßen nach diesem langen Tag ging? Tot. Aber das Leiden hat sich eindeutig gelohnt! 

February 18th, Tokyo. Tokyo Imperial Palace, Government Building, Shinjuku, and last stop Shibuya. A long day of walking – again. 

Tokyo Imperial Palace was a fun experience. The garden was beautiful and we actually got to see some cherry blossoms, although it was not the season for their blooming yet. We walked around a lot there and were actually also looking for the palace for ages. Only after a while we realised it is not standing anymore! The only thing that was left was a defense tower (big facepalm)! 

18. Februar, Tokio. Kaiserpalast Tokio, Government Building, Shinjuku und letzter Stopp Shibuya. Ein langer Tag zu Fuß – wieder einmal. 

Der Kaiserpalast war eine schöne und lustige Erfahrung. Der Garten war wunderschön und wir haben auch (komischerweise) auch ein paar Kirschblütenbäume gesehen, obwohl sie ihre Zeit zum Blühen noch nicht erreicht haben. Wir sind dort viel spaziert und haben unter anderem auch Ewigkeiten nach dem Palast gesucht. Erst nach einer Zeit haben wir realisiert, dass er doch gar nicht mehr steht! Das einzige, was übrig geblieben ist, war einer der Wehrtürme! 

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While others resorted to places such as the Skytree tower for a view over Tokyo, we decided to go to the Government building as the entry is free and the view is said to be as good as elsewhere. And it really was.

Während andere für einen Ausblick über Tokio auf Orte wie den Skytree Tower zurückgriffen, haben wir uns entschieden Tokio aus dem Government Building zu bewundern, da der Eintritt hier frei ist und die Aussicht genauso gut wie bei den übrigen kostenpflichtigen Aussichtsplattformen. Und das war sie wirklich. 

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However, I must say that I enjoyed the view from our hotel, which we booked for our last three days of our Japan trip, the most. I’ll show you the photos I took in my next post!

If you asked me about my favourite place in Tokyo, I couldn’t tell you. Every district is so different and exciting, I wouldn’t be able to choose. One place me and my boyfriend always wanted to go back and ended up in quite a few times (I swear not because of Arcade addiction!) is Shibuya. To me, once you got off the train or tube there, your tiredness vanishes and you’re filled with energy feeling like you could stay there all night, walk around and enjoy the lit up streets with music videos playing on big screens on every street. And the famous Shibuya crossing is something else, too!

Ich muss aber sagen, dass ich die Aussicht aus unserem Hotel, das wir für die letzten drei Tage unserer Reise gebucht haben, am meisten gefallen hat. Ich zeige euch die Fotos davon in meinem nächsten Post.

Würdet ihr mich fragen, was mein Lieblingsort in Tokio ist, könnte ich es euch nicht sagen. Jeder Bezirk ist anders und aufregend – ich könnte mich nicht entscheiden. Eines der Ort, zu dem ich und mein Freund immer wieder zurückkamen (ich verspreche es war nicht nur wegen unserer Lieblings-Spielhalle dort!), ist Shibuya. Sobald du dort aus der U-Bahn oder dem Zug steigst, verschwindet deine Müdigkeit, du bist geladen mit Energie und fühlst dich, als könntest du dort die ganze Nacht bleiben, spazieren und die leuchtenden Straßen mit auf großen Bildschirmen laut-abspielenden Musikvideos in jeder Straße genießen. Und die Shibuya-Kreuzung ist auch mal ein verrückter Anblick!

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February 19th, Tokyo. Today is the day I will meet my absolute favourite shopping street I have ever come across. That morning we decided to explore Shibuya by day as well and made our way to the same spot as the night before. First stop was the famous Hachiko statue in front of the train station. Anyone who has watched the film and cried as many tears as I have? 

19. Februar, Tokio. Heute ist der Tag, an dem ich meiner absoluten Lieblings-Shoppingstraße begegne. An diesem Morgen beschlossen wir Shibuya auch mal bei Tag zu erkunden und haben uns zum gleichen Ort wie letzte Nacht auf den Weg gemacht. Der erste Stopp war die berühmte Hachiko-Statue vor dem Bahnhof. Irgendjemand hier, der den Film gesehen hat und auch so viele Tränen geweint hat wie ich? 
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From there it was a 30-minute walk to Yoyogi park. Although all I wanted to do in the late evenings is sit down somewhere and never get up, I really enjoyed walking instead of taking trains and the underground  as it gave us a lot more to see and explore along the way. Have I already mentioned that Japan likes music? There’s tunes playing literally everywhere: public transportation (when the music stops, the doors will close), when entering shops, in public toilets, and so on!)

Yoyogi park was beautiful and really peaceful. I can only imagine how beautiful it must look during the cherry blossom season. The Meiji Jingu Shrine in the park was beautiful and looked especially impressive with the sun out and all the green trees surrounding it.

Von dort war es ein 30-minütiger Spaziergang zum Yoyogi Park. Obwohl ich fast jeden Abend nichts lieber gemacht hätte, als mich irgendwo hinzusetzen und nie wieder aufzustehen, habe ich unsere Spaziergänge statt U-Bahn-Fahrten sehr genossen, weil sie uns so viel mehr von Tokio gezeigt haben. Habe ich schon erwähnt, dass Japan Musik liebt? Es spielen Melodien überall: auf Bahnhöfen und U-Bahn Stationen (wenn die Musik aufhört zu spielen, gehen die Türen zu), beim Betreten von Supermärkten, in öffentlichen Toiletten, und so weiter!

Der Yoyogi Park war wunderschön und sehr ruhig und friedlich. Ich kann mir nur vorstellen, wie schön es während der Kirschblütenzeit aussehen muss. Der Meiji Jingu- Tempel im Park war wunderschön und hat besonders im Licht der Sonne und all den umgebenden grünen Bäumen beeindruckend gewirkt. 

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After this nice walk, we ended up near a shopping street we only later, once we walked all the way to its starting point, realised was actually the famous Takeshita Street in Harajuku we have planned to go to. Before that, though, we sat down in a restaurant called “Serendipity” (my boyfriend said we should eat there since it’s my blog title). I think it actually was one of the most expensive burgers we had, but the interior was unique and the food really good, anyway.

Nach diesem schönen Spaziergang, verschlug es uns in die Nähe einer Einkaufsstraße, von der wir erst später, nachdem wir es zum Anfang der Straße geschafft haben, erfuhren, dass es die berühmte Takeshita Straße in Harajuku war, die wir auch geplant hatten zu besuchen. Davor aber, setzten wir uns in ein Restaurant mit dem Namen “Serendipity” (mein Freund hat dann gemeint, dass wir dort essen müssen, weil es ja mein Blogtitel ist). Ich glaube, das war einer der teuersten Burger, die wir je hatten, aber die Ausstattung des Restaurants war einzigartig und das Essen sowieso sehr gut. 

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Walking out of the restaurant, Takeshita street is not far. I promise you, you will not see so many shops selling socks on just one street anywhere else. I really loved how Japanese girls dress and especially in Tokyo they seem to dress the way they want without caring about others’ opinions. I don’t think they’d need to care about what others think, in the first place. While Europeans would give you a weird look, Japanese don’t care because almost every young girl seems to have a crazy-unique style there, anyway. And yes, I did buy a pair of shoes and some noticeable socks.

Wenn man aus dem Restaurant geht, ist die Takeshita Straße nicht mehr weit entfernt. Ich verspreche euch, ihr werdet nie so viele Geschäfte, die Socken verkaufen, in nur einer Straße finden. Ich liebe es, wie sich japanische Frauen kleiden und besonders in Tokio scheinen sie sich so zu kleiden, wie sie wollen, ohne sich über die Meinung anderer Gedanken zu machen. Ich glaube, das bräuchten sie auch gar nicht. Während nämlich Europäer dir vielleicht einen komischen Blick zuwerfen, ist es Japanern egal, weil dort sowieso fast jede junge Frau einen verrückt-einzigartigen Kleidungsstil hat. Und ja, ich habe ein Paar Schuhe und ein paar auffällige Socken gekauft. 

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And as every night, our day ended in Shibuya – among other places, also at the Arcade (my boyfriend actually did win 5 things in total during our Tokyo stay – including two plushies for me)!

Und wie jede Nacht, endete unser Tag in Shibuya – unter anderem auch wieder in der Spielhalle. 

February 20th, last day in Tokyo. The next day we will be taking the Shinkansen to Kyoto. Two things we haven’t seen yet were Sunshine City in the Ikebukuro district and the famous Ameyoko Street in Ueno. Sunshine City is a simple shopping centre but the most popular reason for people to go there is the Pokemon Center and shops such as KiddyLand, for example. Ameyoko Street is a mixture of fresh fruit and vegetable markets, small supermarkets, food places and souvenir shops. Especially at night it can get very crowded. It is weird how different places in Tokyo can make you feel – the Ameyoko street crowd, for example, can’t be compared to the crowd of people in Shibuya. The atmosphere is something completely different than Shibuya. This is also one of the things I enjoyed in Tokyo – exploring different districts and realising how much they can differ from each other, even if it’s just atmosphere-wise. 

20. Februar, letzter Tag in Tokio. Am nächsten Tag werden wir den Shinkansen-Zug nach Kyoto nehmen. Aber zwei Orte, an denen wir noch nicht waren, sind Sunshine City im Ikebukuro Bezirk und die berühmte Ameyoko Straße in Ueno. Sunshine City ist ein einfaches Einkaufszentrum, aber der beliebteste Grund dorthin zu gehen, ist das Pokemon Center und populäre Geschäfte wie zum Beispiel KiddyLand. Die Ameyoko Straße ist eine Mischung aus Obst- und Gemüsemärkten, kleinen Supermärkten, Orten zum Essen und Souvenir Shops. Besonders in der Nacht kann es sehr überfüllt sein. Es ist eigentlich komisch wie unterschiedlich du dich an verschiedenen Orten in Tokio fühlen kannst – die Ameyoko Straße, zum Beispiel, kann man gar nicht mit der Menschenmenge in Shibuya vergleichen. Die Atmosphäre ist eine ganz andere als in Shibuya. Das ist auch eines der Dinge, die ich an Tokio so mochte – das Erkunden von verschiedenen Bezirken und zu spüren, wie stark sie sich doch von einander unterscheiden können, sogar wenn es nur atmosphärisch ist. 

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Afterwards we decided to go back to Asakusa (again!) to go to the temple again. For some reason, whenever we decided to sit down in a cafe or restaurant, we seemed to attract local and small, often empty cafés where we would be among very few customers or even the only ones. Sometimes it got a bit awkward, but most of the time it was really nice to discover local places and help out smaller owners. In Japan, once you sit down at a table they immediately bring you hot wipes for your hands and a glass of water or in our case in Asakusa, they made us free tea and filled it up every time we finished the cup. This place that we have found near the temple was very small and had around five tables, two employees and a very small kitchen. We wanted something refreshing so we thought we would try this shaved raspberry ice assuming it would be one of those slush drinks but when I saw what the waitress was bringing to our table, I had a very hard time trying not to laugh. It was definitely a new experience and something we both did not expect!

Danach haben wir beschlossen nochmal zurück nach Asakusa zu gehen und den Tempel (nochmal!) zu besuchen. Aus irgendeinem Grund, schienen wir  – jedes Mal, wenn wir uns in einem Café oder Restaurant kurz hinsetzten wollten – kleine, örtliche und teils-leere Cafés anzuziehen, wo wir entweder insgesamt sehr wenige oder sogar die einzigen Kunden waren. Manchmal konnte es komisch werden, aber meistens war es echt schön, örtliche Cafés zu entdecken und kleineren Besitzern beizusteuern. In Japan bringen sie dir, sobald du dich an einen Tisch setzt, warm-feuchte Tücher für deine Hände und ein Glas Wasser – in unserem Fall in Asakusa haben sie uns einen Tee gemacht und diesen sogar jedes Mal nachgefüllt, sobald wir fertig ausgetrunken haben. Das Café, welches wir in der Nähe des Tempels gefunden haben, war sehr klein, hatte circa fünf Tische, zwei Angestellte und eine sehr kleine Küche. Wir wollten etwas Erfrischendes trinken und haben uns gedacht, wir probieren dieses “shaved ice” mit Erdbeergeschmack und haben eine Art Slush Getränk erwartet, aber als ich sah, mit was die Kellnerin auf unseren Tisch zuging, tat ich mir ungeheur schwer nicht laut loszulachen. Es war definitiv eine neue Erfahrung und etwas, das wir beide so nicht erwartet hätten. 

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To make sure we were packed for the next day, we went to Shibuya in the evening to find a place to eat (yummy ramen) and headed back to the hotel a bit earlier than usual. The next adventure in a different city awaited us.

Um sicherzugehen, dass wir für den nächsten Tag gepackt sind, gingen wir am Abend noch nach Shibuya, um etwas zu essen (Ramen-Nudeln!) und gingen dann etwas früher als sonst zurück ins Hotel. Das nächste Abenteuer in einer ganz anderen Stadt erwartete uns. 

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I will tell you more about my week in Kyoto and our day trips from there in my next posts and will also write an itinerary and recommendations and more concise posts later on. To start this off, however, I thought I would give you a diary-like insight into my trip!

Ich werde euch über unsere Woche in Kyoto und unsere Tagesausflüge von dort in meinen nächsten Posts erzählen und werde etwas später auch kürzere Posts über unseren Reiseplan/Reiseverlauf und Empfehlungen schreiben. Um  jedoch diese Art “Japan-Serie” zu beginnen, dachte ich mir ich gebe euch zuerst einmal einen Tagebuch-ähnlichen Einblick in unsere Reise!

If you made it till the end, thanks for reading! Arigatou gozaimasu! 🙂

Wenn du es bis hierher geschafft hast, danke fürs Lesen! Arigatou gozaimasu! 🙂 

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14 thoughts on “Japan: 5 days in Tokyo (part I)

  1. Such a beautiful post! Japan is one place my boyfriend and I have always wanted to visit! Both for the anime and the old shrines! I’m glad you mentioned the arcade because we also have an arcade addiction! I can’t wait to hear more about your trip!

    Liked by 1 person

  2. Those photographs are beautiful. I notice in your pictures you took (weird to recognise) but the streets and pavements are so clean and no litter. It looks beautiful there. Thanks for sharing! Xx

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  3. Same, Hachiko was my first stop and was overwhelmed by all the lights on shibuya crossroad too. People think it’s touristy but I guess it’s one of my favourite touristic spots among all the places I traveled to!!

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